Montag, 9. Januar 2012

KORIANDERSAMEN

KORIANDERSAMEN

Botanisches:
Coriandrum sativum (am Rande: Sanskrit: Sati wörtl.: „die Seiende“, die Frau, die den richtigen, mutigen Weg wählt), Familie der Doldengewächse / Apiaceae.
Das ätherische Öl (auch etherisches Öl) wird aus den reifen Samen durch Destillation gewonnen.


Qualität:
Unreife Samen riechen zerquetscht wie das Verteidigungsgift der Wanzen (Wanzenkraut ein anderer Name für Koriander). Doch der reife Samen entfaltet bemerkenswerte Kräfte und spendet wärmende Entspannung. Die hier beschriebenen Wirktendenzen gelten nur für das Korianderöl aus den Samen.

Sicherheitshinweise:
Für Schwangere gilt es keine kurmäßigen Anwendungen zu machen (darunter versteht man hier über einen längeren Zeitraum von mindestens 2 Wochen). Pur ist das Öl Haut irritierend.

Duftprofil:
Basis- bis Herznote - warm, aromatisch, weich

Wirkbild:
Das Öl der Koriandersamen ist mild und stark zugleich. Es entkrampft sowohl auf körperlicher Ebene die Verdauung (glatte Muskulatur) als auch auf der seelischen Ebene Gefühlskälte, Intoleranz und Zurückgezogenheit (Isolation) durch ein verkrampftes Denken, was durch ein dominierendes 3. Auge ausgelöst werden kann.
Koriandersamenöl wirkt besonders auf das Sakralchakra und Stirnchakra. Mir gibt es von den zahlreichen Wirkungen einen deutlichen Hinweis, dass alle Energiezentren davon profitieren, wenn die körperliche und seelische Verdauung gestärkt werden. Koriander zählt zu den Wahrheits- / Erkenntnisölen und schenkt eine unbekümmerte Haltung Neuem gegenüber.

Affirmation:
Nerven und Psyche werden besänftigt, aufgerichtet und ausgeglichen und damit öffne ich mich für neue Eindrücke.

Körperliche Wirkung:
stark antibakteriell, antiviral, antimykotisch, entblähend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, schmerzlindernd, hautpflegend, stärkend, beruhigend.

Psychische Wirkung:
belebend, ausgleichend, kräftigend, erwärmend, aufhellend

Anwendung bei:
Angina, Bronchitis, Blähungen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Entzündungen der Verdauungsorgane, empfindliche, irritierte Haut, Pilzerkrankung (Candida-albicans-Mykosen), Rheuma, Schwächezustände, Müdigkeit.

Beispielrezepte:
Furcht vor dem Unbekannten, gibt Wärme und Geborgenheit - Duftlampe
  • 5 Tr. Koriander
  • 2 Tr. Zimtrinde
  • 3 Tr. Orange
Bauchwehmischung auch bei Bauchkrämpfen als Massageöl (besonders bei Menstruationskrämpfen geeignet):
  • 1 Tr. Koriander
  • 2 Tr. Jasminverdünnung (1:9 in Jojoba)
  • 2 Tr. Mandarine
  • 1 TL Mandelöl, süß oder 1 TL Jojoba

Hinweis zu den Inhaltstoffen:

Der hohe Anteil von 60 - 80 % Monoterpenole (vorallem Linalool) sorgt für eine stark erdende auch stärkende Wirkung. Die zusätzlichen 10 - 20 % Monoterpene geben ganzheitliche Anregung. 2 - 7 % Ester (auch antimykotische Wirkung) sorgen für Entspannung. Die 3 - 5 % Monoterpenketone (vorallem Borneon = Kampfer) bewirken geistigen Ausgleich und öffnend.

Es gilt der Hinweis, dass solche Anwendungen nicht die Konsultation eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen.

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