Samstag, 31. Dezember 2011

ZEDER - Atlaszeder




ZEDER - Atlaszeder

Botanisches:
Cedrus atlantica
Familie der Kieferngewächse / Pinaceae
Das ätherische Öl wird aus dem Holz, Rinde und Zapfen, z.T. aus Ästen inkl. Nadeln) über Destillation gewonnen.

Qualität und Sicherheitshinweise:
Nur das Original (Cedrus atlantica) ist Gegenstand dieser Informationen.
Falls Zedernholzöle (z.B. Juniperus…..) angeboten werden, sind diese mit zum Teil starken Nebenwirkungen verbunden. Darauf beruhen auch die zuweilen anzutreffenden Aussagen, dass Zeder nicht bei Epilepsie oder in der Schwangerschaft angewendet werden darf.

Duftprofil:
Fußnote, Tendenz Herznote - balsamisch, würzig, holzig, warm.

Wirkbild:
Der Duft der Zeder verbindet das Basiszentrum bis zum Scheitelchakra.
Gleich der Zeder, die beeindruckend Würde und Stärke austrahlt,
können wir uns den Raum nehmen und uns zugleich in die eigene Tiefe verwurzeln. Von der Zeder können wir lernen, uns für die lebensspendenden Energien der Erde und des Himmels zu öffnen.

Affirmation:
Du kannst Deine Probleme lösen - hier und jetzt.
Ich ruhe stark und zentriert in mir selbst und handle aus meiner Mitte heraus.

Körperliche Wirkung:
Entzündungshemmend, stark epithelisierend, zellregenerierend, wundheilend, das Lymphsystem anregend, entgiftend, schleimlösend, antiallergisch, antihistaminisch, entkrampfend, Insekten abwehrend.

Psychische Wirkung:
Stärkend, kräftigend und erwärmend, ausgleichend, innerlich aufbauend, Ängste mindernd (besonders durch Trennung ausgelöste), Orientierung gebend.

Wirkung auf das Wurzelchakra:
Die Zeder hat eine stark reinigende Kraft auf unser Wurzelchakra und kann, ähnlich wie sie im körperlichen Bereich schleimlösend wirkt, auch den mentalen „Schleim“ alter Programmierungen auflösen.

Wie der Volksmund schon richtig eine Verbindung von Zeder und "zetern" überliefert (Synonyme für "zetern": heulen, jammern, lamentieren, mäkeln, meckern, nörgeln, raunzen, wehklagen, wettern), handelt es sich beim Zedernöl um ein echtes Anti-Stress-Öl. Dieses wohltuende Nerventonikum sediert nicht, sondern stabilisiert. Es bringt in die eigene Mitte und ins JETZT (verhindert eine Flucht in eine Traumwelt). Das Wirkbild zeigt die Stabilisierung, die Ausrichtung und Orientierung: von körperlich erdend bis geistig öffend. Was für mich der Hafer unter den Getreiden ist, der dank seine Rispe sich bei jedem Wind ausbalancieren kann, ist für mich die Zeder unter den Bäumen.

Indikationen:
Insektenabwehr, klimakterisches Syndrom, Schlafstörungen, auch bei
Kindern, »seelisches Bauchweh« bei Kindern, Pubertätskrisen, depressive Verstimmungen, Trauer, Ängste (vor allem vor Neuem), Trennungsangst, Süchte, Allergien, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Parasiten (insbesondere der Kopfhaut: Läuse, Milben), Stress.

Anwendungsbeispiele:

In der Duftlampfe für die Meditation, Visualisierung: Ich spüre die Einheit alles Lebendigen, und öffne mich der universellen Energie.
  • 5 Tr. Weihrauch
  • 2 Tr. Myrrhe
  • 2 Tr. Zeder
Nach Ruth v. Braunschweig, Mit der Mischung die Nasenschleimhäute benetzen, lindert allergenen Schnupfen (Heuschnupfen).
  • 2 Tr. Zypresse
  • 1 Tr. Zeder
  • 5 ml Jojabaöl

Hinweis zu den Inhaltstoffen:
Das „echte“ Zedernholzöl enthält einzigartige Verbindungen (Sesquiterpene), die nur wenige Öle zugleich haben. Sesquiterpene zeichnen sich durch eine außerordentliche Heilkraft auf Haut und Schleimhäute aus.

Hinweis zur direkten antiallergische Wirkung. Es werdem quasi die Zellmembranen jener Zellen abgedichtet, die für die Ausschüttung von Histamin verantwortlich sind (Mastzellen). Hierdurch wird die Histaminausschüttung gebremst und damit werden die durch Histamin bedingten Symptome (Rötung, Schwellung, Schmerz, Juckreiz) gelindert.

Es gilt der Hinweis, dass solche Anwendungen nicht die Konsultation eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen.

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